Nun wurde es ernster: die Verarbeitung ging los
An einem kleinen Probestück hatte ich schon Klebe- und Nähversuche gestartet und mir auch über RubberHans Internetseite Tipps geholt. Er hat mit auch per Mail noch einige Fragen beantwortet.
So wurde ich immer zuversichtlicher, dass es klappen müsste.
| Das Schnittmuster
habe ich mittels Filzstift auf das Latex übertragen.
Dann hieß es Ausschneiden, das ging am besten mit der Küchenschere. |
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Als erstes nahm ich mir den Rock vor.
Da waren nur wenige Nahtstellen und ein Reißverschluss.
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Der wiederum wollte nicht halten, obwohl ich das Gewebe des Reisverschlusses gut mit Kleber getränkt hatte. Ich setzte also eine Naht mit der Maschine drüber. Aber was vorher klappte (meine Pfaff-Freestyle hat Ober_ und Untertransport), das ging jetzt erst nach guter Schmierung, des vor dem Kleben gereinigt und entfetteten Latex. |
Bevor ich die Nähte geklebt habe, wurden alle nötigen Stellen erst mit Brennspiritus gesäubert, dann mit Schmirgel vorsichtig angeschliffen. Erst dann wurde der Latexkleber auf beide Seiten dünn aufgetragen. Als dieser trocken war, habe ich die Teile zusammengefügt und mit einem Tapetenroller gut angedrückt.
Ich habe zusätzlich alle Nähte übernäht, dann aber zusätzlich; zum besseren Halt, einen Streifen Latex von hinten hinter die Naht geklebt.
| Wie ihr seht, was ich mir
in den Kopf setze, das krieg ich irgendwie auch hin, notfalls wird
eben solange getüftelt bis es endlich klappt.
Abends konnte ich den Latexrock schon zu unseren Stammtisch anziehen und erntete einige Komplimente dafür. Das freut Frau natürlich!
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