Schon lange faszinierte mich der Glanz vom Latex.

Der Versuch etwas zu kaufen scheiterte, weil das, was mir gefiel zwar Obenrum saß, an den Hüften aber zu eng war. Hätte ich es einen Nummer größer genommen, wäre es Obenrum zu weit gewesen.

In den folgenden Tagen suchten wir im Internet nach Adressen von anderen Latexgeschäften und machten bei eineigen einen Besuch.

Doch überall musste ich feststellen, dass für meine Größe (44) nur sehr wenige Modelle (XL) vorrätig waren.
Diese waren entweder derart teuer oder eben nicht nach meinem Geschmack. Ich kam  immer mehr zu dem Schluss, mir mein Latexkleid selbst zu nähen.

So verließen wir dann einen der Läden mit 2 x 1 Meter schwarzem Latex der Stärke 0,5mm.

Gleich am nächsten Tag fing ich an zu planen und schon bald war der Entwurf gezeichnet.

 

Nach dem der Entwurf feststand, nahm ich mir meinen Kleiderpuppe und viel Papier hier hieß es jetzt anlegen und Maße übertragen dann Formen entsprechend aus schneiden.

Ein billiger, noch vorhandener, Tshirt-Stoff musste für den ersten Versuch herhalten.

Gleich war klar, wo noch was am Schnitt geändert werden muss.

 

Für den nächsten Nähversuch kaufte ich einen preiswerten Stoff, der nicht ganz so labbrig war, wie der Tshirt-Stoff, sonder eher feste und nur ganz leicht nachgebend. Das wiederum war nötig, weil ich die Reißverschlüsse ja erst am Latexteil einnähen wollte, ich andererseits aber aus dem Probe-Kleid rein- und rausschlüpfen können musste.

Na, dass sieht doch nun schon viel besser aus!!

Bei der Anprobe stellten wir aber fest, dass es besser sitzen würde, wenn Ober- und Unterteil auch im Rücken getrennt wären.

So wurde aus dem ursprünglich geplanten Kleid, ein Zweiteiler.